BILDSCHIRM
UNTERSUCHUNG

 

Bei intensiver Bildschirmarbeit werden vom Dienstnehmer die unterschiedliche Beschwerden beklagt. Am häufigsten handelt es sich um Probleme, wie Brennen, Trockenheitsgefühl, Druckgefühl und Kopfschmerzen.

In Österreich ist durch das Arbeitnehmerschutzgesetz geregelt, dass "Bildschirmarbeiter" vor Beginn ihrer Tätigkeit und im Rahmen regelmäßiger Kontrollen augenärztlich zu untersuchen sind (die Screeninguntersuchung kann auch ein speziell ausgebildeter Arbeitsmediziner durchführen).

Die Kosten dieser Untersuchung sowie für die Anschaffung einer eventuell erforderlichen Bildschirmarbeitsplatz-Brille hat der Dienstgeber zu tragen.

 

Der Augenarzt verordnet aber nicht nur die eventuell notwendige Bildschirmarbeitsplatzbrille, sondern untersucht das Auge umfassend (z.B. Augenhintergrund, Augenmuskelgleichgewicht, Fähigkeit des Farbensehens, Tränenfilmparameter, Gesichtsfeld etc.).

Als neues Krankheitsbild wurde das "Office Eye Syndrom" vorgestellt, das eine Reihe von krankhaften, für den Patienten sehr unangenehmen Symptomen zusammenfasst.

Der Augenarzt ist damit diagnostisch und therapeutisch mit neuen Anforderungen konfrontiert. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Augenärzten und Arbeitsmedizinern muss dabei intensiviert werden.